Weltweit ist „Jugend musiziert“ der größte Wettbewerb für talentierte Nachwuchsmusiker. Allein in Baden-Württemberg stellten sich bei 23 Regionalentscheidungen etwa 5.000 junge Instrumentalisten, Sängerinnen und Sänger dem Leistungsvergleich. Die Besten davon hatten sich für den Landesentscheid qualifiziert, der Anfang April in Schorndorf und für die Schlagzeuger in Renningen stattgefunden hatte. Mit dabei waren von der Musikschule Waghäusel-Hambrücken auch drei Schlagzeuger aus der Klasse von Joachim Böser und zwei Akkordeonspieler aus der Klasse von Beate Brenner.

Im „Schwabenländle“ ging es um die Weiterleitung zum Bundesfinale, das an Pfingsten in Halle an der Saale stattfinden wird. Aufgrund seiner Jugend wird der Akkordeonist Devin Kijan nicht nach Sachsen-Anhalt fahren können, obwohl er in Schorndorf mit der höchsten Bewertung von 25 Punkten einen ersten Preis bekam. „In seiner Altersgruppe gibt es keinen Bundeswettbewerb“, klärte seine Lehrerin Beate Brenner auf. Dafür werden in Halle alle anderen Jungmusiker aus Waghäusel und Hambrücken am Start sein.

Einen ersten Preis mit Weiterleitung zum Bundesfinale erreichte der Akkordeonspieler Jens Peters. Freuen über die Leistungen seiner Schüler durfte sich auch Schlagzeuglehrer Joachim Böser. Samuel Willi erreichte mit einem zweiten Preis ebenso die Weiterleitung zum Bundeswettbewerb wie Tobias Braun und Til Steinhauer, die beim Landeswettbewerb in Renningen erste Preise holten. Damit wird das tägliche Üben der jungen Musiker zumindest bis Pfingsten eine Fortsetzung finden.

Preisträger beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“: Samuel Willi, Til Steinhauer, Schlagzeuglehrer Joachim Böser, Akkordeonlehrerin Beate Brenner und Tobias Braun (hinten von links). Vorne die beiden Akkordeonisten Jens Peter und Devin Kijan (rechts).