„Sensationell“. Das Lob von Waghäusels Oberbürgermeister Walter Heiler hätte beim Preisträgerkonzert der Musikschule Waghäusel-Hambrücken überschwänglicher nicht sein können. Der Rathauschef überbrachte auch die Glückwünsche seines Amtskollegen Thomas Ackermann und zeichnete zusammen mit Schulleiter Karl-Heinz Steffan und der Vorsitzenden des Fördervereins, Krimhilde Rolli, die erfolgreichen Nachwuchsmusiker mit Urkunden und Geschenken aus.

Insgesamt 38 Kinder und Jugendliche aus Waghäusel und Hambrücken hatten beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ einen ersten oder zweiten Platz belegt. Sie durften im überfüllten Saal der Musikschule ihr beeindruckendes Können zeigen. Darunter auch die Preisträger, die aufgrund ihrer Punktzahl die Weiterleitung zum Landesfinale erreicht haben. Dazu zählten die Querflötistinnen Lena Schwabenland und Tabea Palmer aus der Klasse von Ute Widdermann. Auch die von Albrecht Merdes im Umgang mit der Trompete geschulten Alexa Izzo und Sebastian Schrepp haben sich für den nächsthöheren Wettbewerb qualifiziert. Alle bewiesen beim Konzert ihr großartiges Können.

Gleich fünf Schlagzeug-Ensembles mit zusammen 24 Nachwuchstalenten ab sieben Jahre hatte Musiklehrer Joachim Böser in die Siegerliste des Regionalwettbewerbs geführt. Herausragend dabei die Drummer Tobias Braun, Robin Schurrat, Til Steinhauer und Samuel Willi, die zum Landesentscheid fahren werden und mit „African Wind“ für das Finale beim Preisträgerkonzert sorgten. Zum Auftakt glänzten die Schlagwerker Benedikt Ille, Jonas Ries, Martin Rupp und Lucas Rupprecht mit „Rocking High“. Auch das sechsköpfige Ensemble mit Arik Bohnstedt, Simon Busch, Tristan Dohn, Laurens Heißler, Neo Klein und Tim Müller gefiel bei „Mallet On The Rocks“ mit rhythmischer Präzision. Gleiches gilt für die fünf Schlagzeug-Virtuosen Jonas Ballreich, Paul Kohout, Lennox Roth, Sammy Siegler und Benjamin Schenk sowie für das Ensemble Tim Harlacher, Lenny Knirsch, Jan Krämer, Jan Reiblein und Linus Schuhmacher.

Gleich mit zwei Blockflöten im Mund agierte Rieke Schweda aus der Klasse von Gudrun Köhler, während Annika Schweda an der Seite ihrer Lehrerin Fabienne Arnold als Hornistin glänzte. Bestens vorbereitet hatte Michael Reich den jungen Klarinettisten Samuel Feth sowie Fabienne Arnold die Hornistin Franka Köhler.

Sichtlich beeindruckt trat ein begeistertes Publikum den Heimweg an.