Maria Schultz, Leiterin des Tanzzentrums der Musikschule Waghäusel-Hambrücken, hatte als Choreografin der diesjährigen Ballett-Gala wieder Großartiges geleistet. Insgesamt fanden etwa 1.500 Besucher den Weg zu den beiden Veranstaltungen in der Wiesentaler Wagbachhalle.

Geboten wurde ein buntes Kaleidoskop aus grazilen Bewegungen, wunderbaren Momenten und großartigen Kostümen. Die getanzten Szenarien waren die Symbiose ausgewählter Kompositionen und phantasievoller Gestaltungen. Gezeigt wurde ein illustres Programm mit 130 Tänzerinnen ab vier Jahren bis zum Erwachsenenalter, die unter der Anleitung von Maria Schultz und Yvonne Rothermel einen Querschnitt der in der Musikschule Waghäusel-Hambrücken geleisteten hervorragenden Arbeit boten.

Insgesamt 28 Punkte, darunter auch Auftritte der Solo-Tänzerinnen Laura Oechsler, Melanie Dörner, Alexandra Grub, Kim Knebel, Franziska Kistner, Felicitas Riffel, Amelie Mahl, Katrin Kögel, Christina Leichmann und Yvonne Rothermel, sorgten für ein großartiges Nonstop-Programm. Motto der diesjährigen Ballett-Gala war die abgeänderte Textzeile eines Liedes von Martin Luther „Die beste Zeit im Jahr ist Mai´n“.

Dabei brachten die ausschließlich weiblichen Darstellerinnen vortrefflich die stimmungsvolle Buntheit und Fröhlichkeit des Frühlings auf der Bühne zum Ausdruck. Tänzerisch wurde die erblühende Blumenvielfalt ebenso choreografiert wie die Walpurgisnacht mit der kleinen Hexe, die Eisheiligen und die „Kalte Sofie“ sowie der Tanz um den Maibaum. Kinder tanzten als Maiglöckchen oder Bienchen und zeigten ihre große Begeisterung für die bewusste Präsenz auf der Bühne.

Zu den Besonderheiten des Tanzzentrums der Musikschule Waghäusel-Hambrücken zählt auch die ehrenamtliche Unterstützung durch die Eltern und viele Helfer. Nicht nur die hübschen Tanzkleider wurden selbst geschneidert, sondern auch das kolossale, frühlingsfrohe Bühnenbild in gemeinsamer Arbeit gemalt. Musikschulleiter Karl-Heinz Steffan dankte am Ende allen Protagonisten mit Blumen und reichlich Lob.

Kurt Klumpp